8/Tag, 40/Woche, 160/Monat – Muss ich mir das wirklich antun?

8 Stunden am Tag, 40 Stunden in der Woche, 160 Stunden im Monat in stickigen Büros verbringen und auf flimmernde Bildschirme starren? In riesigen Fabriken am monotonen Fließband oder in Großunternehmen an langweiligen Besprechungen und Konferenzen teilnehmen zu müssen?

Was bleibt da noch an Freizeit übrig? Wo bleibt das Leben? Wann fängt man dann an zu leben?

Nicht falsch verstehen: In diesem Beitrag will ich nicht das Arbeiten an sich verunglimpfen. Arbeit ist gut. Arbeit ist notwendig zum überleben und leben. Aber Arbeit muss auch nicht so schrecklich sein, wie es für viele ist.

Es geht vielmehr um das System, in dem wir gefangen sind und wodurch unser Leben an uns vorbeizieht, noch ehe wir es bemerken.

Ein System, in dem wir einen Großteil unserer Lebenszeit an Orten verbringen, an denen wir nicht sein wollen, in Jobs, die uns keinen Spaß machen, mit Menschen, die wir nicht mögen. Und das Ganze nur, um Geld zu verdienen, mit dem wir uns dann Dinge kaufen, die wir eigentlich nicht brauchen.

Wer sagt also, dass man 40 Stunden in der Woche arbeiten muss? Klar, alle machen das so. Das ist nun mal so. Also muss ich da wohl durch. Augen zu und durchbeißen. Es wird akzeptiert und man hört von allen Seiten, wie furchtbar doch die Arbeit ist, wie nervig die Kollegen und wieso man sich das überhaupt antut.

Nö, denke ich mir da. Wieso nicht mal ein kleines Risiko eingehen? Wieso soll ich nicht das verfolgen, was mir mein Herz sagt? Meine Leidenschaften verwirklichen? Anfangen zu leben. Das zu suchen, was einen erfüllt und dir Energie und Motivation gibt.

Eine Arbeit ist dazu da, Geld zu verdienen zum überleben. Ganz simpel betrachtet: Essen, trinken, Unterkunft. Alles andere ist nicht lebensnotwendig und kann als Luxus bezeichnet werden.

Vor unserer Reise haben wir sämtliche Gegenstände und Möbel verkauft, verschenkt und aussortiert. Es hat uns viel freier gemacht und wir sind viel flexibler geworden.

Mach auch du dich frei von dem ganzen Ballast. Öffne mal deine Schränke und frage dich, welches dieser Dinge du wirklich in letzter Zeit benutzt hast oder ob es einen Nutzen in deinem Leben erfüllt.

Schau in deinen Kleiderschrank und stell dir die Frage, wieviele von den ganzen Klamotten du wirklich angehabt hast im letzten Jahr. Im Grunde sind es immer die gleichen Lieblingsklamotten, die wir tragen.

Jeder hat Kleidung, die für „besondere Anlässe“ aufgehoben wird, Teller oder Gläser für „etwas ganz Besonderes“, Schuhe, die man höchstens einmal im Jahr auf einer Hochzeit trägt.

Doch wann sind diese „besonderen Anlässe“? Dinge sind dazu da, sie zu nutzen. Erfüllen sie keinen Nutzen in deinem Leben, werden sie zu unangenehmem Ballast. Jeder Tag ist ein besonderer Tag. Darum sollte man nie Dinge aufheben, um sie „irgendwann mal“ zu nutzen.

Fange jetzt gleich an zu leben. Tu das, was wir Spaß macht. Und das tust du dann mit deinem ganzen Herzen und deiner vollen Energie.

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Warum sollte ich nicht in einem Job arbeiten können, der nicht der Norm von 40 Stunden in der Woche entspricht, wenn er mich glücklich macht? Wenn ich nicht so viel Geld brauche, weil ich nicht so viel konsumieren möchte?

Dafür bekomme ich mehr Freizeit, in der ich Dinge tun kann, die ich liebe. Dinge, die mir Freude bereiten und einen Mehrwert in meinem Leben haben. Ich bekomme Zeit geschenkt, anstatt Überstunden machen zu müssen.

Du selber bestimmst, wie dein Leben aussieht. Mach nicht das, was alle machen. Mach dein eigenes Ding. Lebe selbstbestimmt und frei, denn niemand kann dir vorschreiben, wie du zu leben hast.

 

2 Gedanken zu “8/Tag, 40/Woche, 160/Monat – Muss ich mir das wirklich antun?

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